Yo, M*****-F***erOk, das war mal was anderes. Wirklich Anderes. Zunächst die Suche nach einem Café, das WLAN hat. Gefunden. Ist aber saulangsam. Dann halt nicht on the road bloggen. Schade. Aber wir können ja auch Straßenmusik machen.

Zum Feierabendverkehr in der Oldenburger Fußgängerzone hartes Brot. Wird aber durch das erste fremde Lächeln des Tages belohnt. Und dann stürmt eine (höchstens) halbstarke Truppe Kids unsere kleine Straßenbühne, brüstet sich mit dem Besitz vom 3er BMW-Mercedes911-blabla, macht auf dicke Hose und will, dass wir was von 50cent spielen (haben wir aber nie geübt). Wir spielen unbeirrt weiter, geben aber schlussendlich etwas genervt auf und lassen uns noch schnell von denen zeigen, was sie für HipHop-Moves drauf haben.

Auch eher mäßig. Also auf ins Carls, wo sich 60 (sechzig) syrische Studenten auf Deutschland-Besuch für den Abend angemeldet haben. Wir bekommen ein bischen Angst welche sich aber im Laufe des Abends als völlig unbegründet erweist. Diese Truppe ist der Party-Hammer. Wir machen unsere Ansagen in einem Mischmasch aus Englisch und Deutsch, spielen uns um Kopf und Kragen, werden belohnt mit Applaus und Fotosession und Autogramme geben und dass mindestens 3 Tiger-Shirts auf der Rückriese nach Syrien sind. ‘Skurril’ passt wohl am besten.

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Kleine Überraschung: Das fremde Lächeln aus der Fußgängerzone ist ins Carls gekommen. Leider etwas spät fürs Konzert, aber nicht zu spät, um sich bekannt zu machen (Freute mich sehr, Fräulein Goldschmiedin – ich hoffe Du schafft es von Kloppenburg nach Hannover am Samstag).

Resumé des Abends: Oldenburg liegt näher an Syrien als gedacht, Straßenmusik lohnt sich doch, und unser Ruf eilt uns von Bremen vorraus, denn paar Einheimische waren auch da, und wie versprochen werden wir bestimmt wieder nach Oldenburg kommen.

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