Warum wir unterwegs sindOb Berlin vom Spassfaktor eigentlich noch zu toppen ist, frag ich mich, als wir uns nach Leipzig aufmachen. ‘Noch besser Leben’ heißt der Laden, weit weg von der Süd-Vorstadt. Niklas meint: „Nicht gut.” Wir sind früh da und schauen von außen rein. Sieht aber gut aus.

Erstmal Innenstadt besuchen. Wo die Uni war, ist ein Loch, Niklas irritiert und wir finden kein verf****tes Café mit WLAN. Also wieder zum „noch besser Leben”. Der Laden hat mittlerweile auf, wir werden freundlich begrüßt und man zeigt uns die Bühne. Ein absolut geiler Raum im 1.Stock, mit Stuck an der Decke, Samt als Gardine, sehr hübscher Tapete und einem alten Kronleuchter. Tigerstyle hoch zehn! Und dann noch eine Überraschung: Mein alter Schulfreund Sven steht plötzlich während des Soundchecks in der Tür. Das verspricht ein netter Abend zu werden.

tour5_2.jpgtour5_3.jpgtour5_4.jpg

Und siehe da, der Laden füllt sich, es gibt „Krosti” zu trinken und Toast mit Zeug drauf. Um halb zehn sitzen schon ein paar Leute oben und wir machen noch mal eine Runde durchs Lokal, um Bescheid zu sagen, dass es los geht. Der Raum im ersten Stock füllt sich langsam. Wir fangen an zu spielen und es wird ein unglaublich sachtes und intensives Konzert, vor allem wegen des sehr aufmerksamen und interessierten Publikum. Grade unsere ruhigen Stücke können sich in dieser Atmosphäre voll entfalten. Ziemlich ergreifend.

tour5_5.jpgtour5_6.jpg

Nach dem Konzert entdecken wir: Der Laden hat auch Bio-Bier. Das trinken wir mit Sandra, Romy, Sven und ein paar anderen netten Leuten, spielen noch das ein oder andere Liedchen für besonders Interessierte und machen uns dann selig auf zu Svens Einzimmerwohnung. Das Tigergehege für diese Nacht. In Leipzig lässt es definitiv „Noch besser Leben”.



Comments are closed.