Shoppen & RockenDer Tag beginnt entspannt. Svens Wohnung lädt dazu ein, ein wenig durchzuatmen und Kraft zu tanken. Mit Kaffee und Frühstück gestärkt, machen wir uns an den Aufbruch. Sven macht übrigens Ernst: Er ist ab jetzt der vierte Tiger und kommt einfach mit – zumindest bis Berlin. Paul bietet schließlich mehr als genug Platz und für nette Begleitung rückt man gerne zusammen.

Das Wetter ist freundlich: Zeit für Straßenmusik. Etwas schleppend geht es los, aber dann findet sich doch noch äußerst sympathisches Publikum ein. Qualität statt Quantität – seid gegrüßt. Wir tauschen ein paar CDs für Leipzig gegen eine Tankfüllung für Paul. Kann man machen.

tag6_2.jpgtag6_3.jpgtag6_4.jpgExtratiger Sven (der auch diese Bilder machte)

Dann wieder ab auf die Piste. Ein wenig Pommes für die Elektrolyte, Musik für die Seele und Super-Diesel (Gibt’s noch normalen?) für Paule bringen uns sicher bis Braunschweig und zur „Schüssel”. Der Besitzer heißt Adel und ist gerade auf dem Sprung, überlässt uns aber nach kurzer Einweisung den äußerst sympathischen Bedienungen, die uns mit Kaffee, Pfefferminztee, Bier („Ihr seid also doch eine Rock-Band!”) und lecker Essen aufpäppeln. Spätestens als es dann auf die Bühne geht, ist auch das letzte bisschen Tourmüdigkeit verflogen. Wir legen uns ziemlich ins Zeug und das Publikum ist durchaus gebannt – bis auf ein paar hysterisch-quietschende, die Anlage übertönende Barbesucher. Schade, dass so ein paar der ruhigen Stücke in Krach untergehen. Die Stimmung am Ende und viele begeisterte Rückmeldungen geben uns aber Recht, dass wir unser Publikum erreicht haben. E.T. lassen wir heute trotzdem lieber weg – wer das Stück schon mal live gesehen hat, kann das sicher nachvollziehen.

Schüssel, BraunschweigSchüssel, BraunschweigRückbank, kleine schwarze Dose, Seb und Sven

Heute wird auch das Nach-dem-Konzert-Gefeiere ein wenig aufgeschoben (außer dass Sven in das Kleine-schwarze-Dose-auf-der-Rückfahrt-Ritual eingeführt wird). Es geht nach Hause zu Niklas Eltern, bei denen schon das georderte Becks im Kühlschrank steht. Also buchstäbliche Heimat für Niklas und flüssige Heimat für den Rest der Band. Und entspannt wie der Tag begonnen hat, klingt er auch aus. Kerzenschein auf der Terrasse und quatschen bis in die Nacht. Morgen dann Berlin. Langsam geht’s an den Endspurt.



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