Club A18 da langAn so einen Start in den Tag kann man sich gewöhnen. Nach gemütlicher Unterbringung gibt’s bei Niklas Eltern auch noch frische Brötchen und lecker Frühstück. So gestärkt ist auch der Weg nach Berlin kein Problem mehr. Die A2 mit ihren Raststätten kennen wir inzwischen auch schon mehr als uns lieb ist. Also wieder vorbei an Braunschweig, Magdeburg etc. bis ins noble Zehlendorf in Berlin.

Zeit, uns den schönen und schön nah gelegenen Schlachtensee anzuschauen, bleibt uns leider nicht, denn wir sind etwas spät dran und werden schon sehnsüchtig erwartet im Studentendorf Schlachtensee. Das muss man sich wie eine große Ansammlung von Wohnheimen und Bungalows vorstellen. Ruckzuck ist unser Equipment von tatkräftigen Helfern in die geräumige Location (die größte der Tour) gebracht und alles ist angeschlossen. Leider will der Sound trotz Ziehen aller Register und Drehen an allen Reglern nicht so richtig. Wir sehen davon ab, die schallschluckenden Lochplatten von den Wänden zu schlagen. Denkmalschutz und so. Aber es ist ja eh Coktailabend und auch Sound kann man sich schön trinken.

tag7_2.jpgFedja

Kurz vor Türöffnung ist alles fertig. Fedja, unser Support heute Abend mit schönen deutschsprachigen Songs auf der Akustikgitarre hat noch seinen Soundcheck bekommen. Mal sehn was das hier wird… Das Publikum trudelt ein und zwar ziemlich viel davon. Leider sind heute nicht alle wegen des Konzertes hier, aber so was hat uns ja noch nie gestört (und außerdem haben ja alle gezahlt… ;)). Also ein Bier mehr als sonst und mit guter Laune die Bühne geentert. Zunächst Fedja der es schafft trotz der allgemeinen Unruhe das Publikum von seiner ruhigen und schönen Mucke zu begeistern. Fedja: Deine Songs sind nicht zu kurz; sie sind kurz und gut gut! Danach dann wir: Heute ist alles etwas ausgelassener als z.B. in Leipzig. Tut mal gut, etwas mehr blöd rumzulabern und dafür bei der Musik mehr Gas zu geben. Das kommt an und zumindest die Leute, die heute wegen der Musik da sind, scheinen Spaß zu haben.

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Spaß ist dann auch das passende Stichwort für den Rest des Abends. Die wirren Fragmente, die ich noch im Kopf habe bestehen aus: Long Island Icetea, Sebastian, hinter der Theke den Coktailshaker schwingend, Long Island Icetea, viele nette Leute (Grüße an Pint, Eva, Fedja, Jens, Chaplin und alle anderen), seltsamen Gesprächsthemen, der Sound auf der Sprechbühne, Long Island Icetea, einschlafen in einem runtergekommenen Partykeller. Verdammt lustig hier!



One Response to “Tourtag 7: Wieder Berlin. Club A18 / Cocktailkarteneröffnung mit Tiger”

  1. Club A18 sagt:

    Danke für den netten Beitrag.

    Weihnachten gibt’s auch wieder eine Party von dem Kalieber ;)