Na LogoEndlich, endlich, endlich sind wir nach unserer Sommerpause mal wieder auf der Straße, das Auto voll gepackt mit allem was man braucht für eine „gute Zeit”: Wir drei, zwei Gitarren, eine Brummfiedel und lauter Kabel, Ständer, Boxen und Zeuch. Auf nach Paderborn ins Cube, denn dort dürfen wir zusammen mit einer anderen Band dem Nico das Reinfeiern in seinen Geburtstag musikalisch erleichtern. Das Cube ist Paderborns Indiedisko und dementsprechend ist das Ambiente recht zerrockt und dunkel und die Menschen sind nett. Wir spielen ein schönes Konzert und ich trinke viel Gin-Tonic. Großer Wermutstropfen: Trotz zehnminütiger Odyssee kann ich keine frische Salatgurkenscheibe in den nächtlichen Straßen Paderborns auftreiben. Trink ich halt ohne Gurke.

Schlafen dürfen wir bei Axels Eltern. Sein Vater trinkt mich mit dem hiesigen Bier untern Tisch und ich schleiche mich, mit eingezogenem Schwanz und volltrunken, ins ehemalige Kinderzimmer von Axels Schwester und schlafe selig bei Folge 93 (oder 39 … keine Ahnung) der Drei ??? ein (nicht ohne mir vorher ein kleines Schinkenbrot bei Axels Vater zu erbetteln).

Am nächsten Tag sind wir in Göttingen. Und weil wir so früh da sind, beschließen wir, uns der harten Schule der Straßenmusik zu unterziehen. Und wenn ich harte Schule schreibe, dann mein ich das auch so! Es sollte sich aber zeigen: Die Stunde konsequenten Ignoriertwerdens hat sich dann doch gelohnt. Ein paar nette Menschen mehr finden deshalb kurzfristig ihren Weg ins schöne Café Kreuzberg. Und so kommt dann eine wirklich angenehm gefüllte Location zusammen, was uns nach zwei eher leeren Konzerten in Göttingen wahnsinnig freut.

Oliver, Paul und kein Liedermacher

So kann es dann losgehen: Oliver beschert mit Akustikgitarre und angenehmen deutschsprachigem Akustiksound das Vorprogramm und wir übernehmen dann gerne den Rest des Abends mit einem überdurchschnittlich langen Programm inklusive zweier Weltpremieren (eine davon könnt ihr hier bald als Video genießen), heiterem Merch-Artikel verlosen (scheinbar gibt es ja wirklich einen Delphin namens Cassiopeia), gerissenen Saiten und einer großartigen Atmosphäre. Für uns definitiv ein Abend zum wohlfühlen und viel, viel Motivation auftanken. Danke an alle, die da waren und das Konzert und das gemeinsame Zusammensitzen danach zu so etwas Besonderem gemacht haben. Wir kommen gerne auch ein viertes Mal wieder.



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