Das Konzertwochenende begann heute mit einem erfreulichen Anruf. YES! Unsere neuen T-Shirts waren wirklich noch rechtzeitig vor dem Wochenende fertig geworden. Während ich meinem letzten Gitarrenschüler des Tages ein paar neue Gitarrentricks beibrachte, machte sich Richard auf den Weg nach Weyhe und kam schließlich mit einem groooßen Karton voller schicker Shirts zurück. Wir waren euphorisch, wie ihr euch bestimmt vorstellen könnt. 4 verschiedene Farben mit schickem Häusermotiv (jeweils in Männer- und Frauenschnitt) und eine der Farbkombis ist sogar auf Fairtrade-Bio-Shirt gedruckt. Wirklich schön geworden. Gibts bald auch hier im Shop oder natürlich auf unseren Tourkonzerten.

Im Club angekommen konnte man dann fast das Gefühl eines kleinen Déjà-Vus haben: Wieder im Lagerhaus, wieder zum Tourauftakt, wieder mit den Jungs von Raketenabschussbasis und wieder Aufregung, ob wir diesen Laden wieder voll bekommen würden. Schließlich war unsere Lagerhaus-Premiere im letzten Jahr eine ziemlich außergewöhnliche Sache gewesen. Es war das Release-Konzert für unser Album “Und all die anderen Leben” und wir hatten sogar ein Streichquartett dabei. Das Quartett, das wir heute dabei hatten agierte heute mal nicht auf der Bühne, sondern dahinter. Die Damen und Herren von eventrecords hatten geplant, das Konzert in Bild und Ton aufzuzeichen und deshalb waren sie schon da, als wir gegen 17 Uhr am Lagerhaus eintrafen. DIe Kamera waren bereits aufgebaut, alle Strippen in die Tonregie waren gezogen und das Team war ziemlich entspannt. So konnten wir ganz in Ruhe auf der Bühne am richtigen Sound basteln, während noch die letzten Kamera justiert und Mikrofone gepegelt wurden. Beim Einlass dann aber Gott-sei-Dank das nächste Déjà-Vu. Die Leute strömten nämlich nur so hinein. Bald kam es keinen einzigen Sitzplatz mehr – und die Schlange brach nicht ab. Wir waren überwältigt.


Die Jungs von der “Weltraumraketenabschussbasis” legten dann mal wieder sehr gekonnt vor. Großes Kino und zwei großartige Typen. Diese Kombi werdet ihr garantiert noch häufiger erleben. Nächstes jahr werden wir uns jedenfalls bestimmt revanchieren und auch mal den opener machen. Danach dann wir und trotz der Aufregung wegen der Leute und der Kameras, die alles für die Ewigkeit konservieren, spielten wir locker auf. Alles klappte großartig und nach jedem Song war ich froh, diesen Song jetzt so gut in Bild un Ton verewigt zu haben.

Apropos: Ich will das Konzept mit dem USB-Stick nochmal erklären, ist nämlich echt eine verrückte Sache. Während des Konzerts filmten mehrere (!) Kameras und außerdem wurde der Ton vom Tonmeister (!) unseres Vertrauens Michael Jaeckel gemischt und aufgenommen. Direkt (!) nach dem Konzert konnte man dann den Stick kaufen, der fast alle MP3′s, ein Previewvideo (ungeschnitten) und Bonusmaterial in Form von Infotexten und einem schönen Videointerview mit Sebastian beinhaltete. Das Wichtigste ist aber: Dieser USB-Stick liefert gleichzeitig den Zugang zu einem geschützten Onlinebereich, wo es direkt nach dem Konzert das GANZE (!) Konzert als MP3s und 2 Tage später alle (!) Songs als schön geschnittenes Livevideo zu sehen und hören gab. Inzwischen sind die fertigen Videos online und uns gefallen sie richtig gut. Wer Interesse an einem dieser Sticks vom Lagerhauskonzert hat, kann gerne einen bei unseren Tourkonzerten kaufen oder HIER bestellen Es lohnt sich! Checkt auch mal die Homepage unter www.eventrecords.de.



Ausgeschlafen machten wir uns am nächsten Tag auf dem Weg nach Husum. Bei einem kleinen Zwischenstop in Hamburg klebten wir noch ein paar Plakate für das Konzert am 3.11. im Chavis Kulturcafé an die Wände des Schanzenviertel und St. Paulis. Wir sind halt gerade hoch motiviert und fleißig. Sollen ja auch einp paar Leute zu dem eher kurzfristig dazugebuchten Konzert kommen – wer braucht schonn Off-Days?

Angekommen in Husum machten wir es uns im Shamrock gemütlich. Das Publikum verzog sich aber zunächst erstmal in die andere Hälfte des Raumes. Wir mussten uns schon ganzschön ins Zeug legen, um die scheuen Nordlichter vor die Bühne zu kriegen. Dann wurde aber sogar gesungen – das Shamrock ist unter anderem eine etablierte KaraokeBar. Darauf konnte man also aufbauen. Insgesamt war es schon ein echter Kontrast zu Bremen, aber wir haben uns gut geschlagen und machten uns zufrieden auf den Heimweg. Jetzt noch 5 Tage Kraft tanken und vorbereiten und dann gehts so richtig los. Nächste Station ist am Freitag Köln!



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