Um heute in Leipzig für ein extra-langes Konzert gewappnet zu sein, trafen wir uns schon extra früh bei Niklas, um nochmal alle alten “Ich und mein Tiger”-Hits, Raritäten und B-Seiten auszupacken und anzutesten. Nichts vergessen – alles gut! Unser schicker Mietwagen wurde danach bis an seine Grenzen vollgepackt. Jeder Stauraum, der nach den essentiellen Dingen wie Instumente, Anlage und Musiker noch frei war, wurde mit CD’s, Shirts etc. vollgepackt. Am Ende konnten sogar noch Luxusartikel wie Zahnbürsten mit. Auch wenn so ein schicker und schneller Mietneuwagen seine Reize hat, freuten wir uns aber alle auch schon wieder auf den Bus, den wir dann ab nächsten Dienstag unser temporäres Zuhause nennen dürfen. Etwas langsamer, aber viel gemütlicher.


Heute war es aber ziemlich gut so ein flottes Mobil zu haben. Sperrung auf der A2. Wir setzten auf eine weiträumigere Umleitung und kamen damit eigentlich ganz gut durch. Ohne allzu große Eile und mit einigen KaffeeKippenPinkel-Pausen (in wechselnder Reihenfolge) kamen wir im Tonelli’s an. Netter Laden mit schöner Bühne und eigener Anlage. Trotz großer Konkurrenz (In Leipzig war heute “Honky-Tonk” – ein Sammelkneipenmusikfestival quasi) durften wir neue und alte Bekannte begrüßen. Wie für “umsonst”-Konzerte typisch, wollte aber eine echte Konzertstimmung nicht so recht aufkommen. Wie vom Veranstalter gewünscht spielten wir heute mehrere Sets über einen längeren Zeitraum verteilt – auch das nicht gerade förderlich für echte Tigerstimmung. Wir machten das Beste draus und besonders die zweite Hälfte des Abends fühlte sich immer besser an. Wir nahmen heute aber auch mal wieder die Lehre mit, dass dies vielleicht nicht das optimale Tigerkonzertformat war. Am Ende schauten wir aber in größtenteils zufriedene Gesichter und gönnten uns einen wohlverdienten Feierabend in netter Runde mit Cola und billigem Rum.



Nach viel zu wenig Schlaf und viel zu viel Brunch ging es am Sonntag weiter nach Dresden. Das “Zum Gerücht” hatte uns schon beim letzten Mal überrascht. Viel erwartet man nicht, wenn man auf einen Sonntag in eine Kneipe kommt, dessen Untertitel auf der Homepage “Saufen schmeckt” lautet. Weit gefehlt! Genauso wie letztes Mal erwartete uns auch heute ein etwas lautes, aber herzliches und besonders auch begeisterungsfähiges Publikum. Einige hatten uns noch aus dem letzten Jahr in Erinnerung und waren wiedergekommen, einige waren wohl Stammkunden und andere waren wohl extra für uns nach Dresden-Laubegast (Nicht Leipzig!! Laubegast!!!) gekommen. Es wurde rauchig, feucht-fröhlich und laut. Zusammen mit den wunderbaren Nachrichten, die uns die Süddeutschen Wähler heute bescherten, konnte unsere Stimmung garnicht viel besser sein. Jederzeit gerne wieder!





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