Frisch ausgeschlafen konnte es heute schon richtig früh Richtung Hannover gehen. Schon gute 2 Stunden bevor irgendjemand im Kulturpalast aufschlagen würde standen wir vor der Tür. Vom guten Wetter motiviert schnappten wir uns einfach einen Stapel Flyer und einen Stapel Plakate und begannen Linden systematisch über unser Konzert in Kenntnis zu setzen. Limmerstraße rauf, Limmerstraße runter – nur unterbrochen von Eis & Espressopausen. Alles ganz entspannt. Ob das Ganze jetzt wirklich etwas gebracht hat, war auf Grund des später dann im Vergleich zum letzten Mal etwas übersichtlich gefüllten Kulturpalast zwar zu bezweifeln, aber man lässt ja nichts unversucht.

Uns machte es heute auch mit etwas weniger Publikum viel Spaß – der Kulturpalast ist halt auch einfach eine tolle und passende Tigerlocation. Immer wieder gerne und an alle aus Hannover: sagt es weiter, nächstes Mal kriegen wir das Ding wieder voll.


Das letzte Konzert der Tourwoche führte uns dann nach Köln. Im Café Bunkers waren wir schon im Herbst gewesen und vielen ist vielleicht noch der zerstörte Sebastian in Erinnerung, der nach einer durchzechten Nacht in den Kölner Clubs und am Dom trotzdem rechtzeitig und mehr oder weniger lebendig den Weg in unseren Tourbus fand. Auch heute setzen die supernetten Betreiber des Café Bunkers alles daran dies zu wiederholen. Sobald auch nur ein paar Schlucke aus seinem Kölsch getrunken hatte, kam schon das nächste Getränk geliefert. Auch schön: Vor & während des Konzertes filmte uns heute das Team von KölnInsight. Ein schönes Interview und schöner Konzertmitschnitt vom Song Schwäne ist dabei herausgekommen. Zu den Zugaben drehten wir nochmal so auf, dass wir zwei nette Mädels, die erst beim vorletzten Lied kamen so überzeugten, dass sie beide CD’s und fast ein T-Shirt kauften. Ich hoffe ihr habt es nicht bereut?

Parallel zu unserem Konzert im Café Bunkers war heute im Kulturbunker Mühlheim übrigens noch ein 5-fach-Solipunkkonzert. Leider konnten wir nicht wirklich viele der massenhaft ums Haus herumhängenden Punks dazu bewegen mal bei uns reinzuschauen (außer um durchzuwanken). Vielleicht hätte es ihnen besser gefallen als erwartet. Beim Zusammenpacken schallte dann auf einmal ein “Waschtl!!” aus der Menge. Kaum zu glauben aber einer der Anwesenden kannte doch wirklich Sebastian aus seiner Kieler Punk- und Hausbesetzerzeit. Die Welt ist klein.


Geschlafen wurde dann in Detmold bei Bernhard (im Bunker hätte man durch die laute Dauerbeschallung wohl keinen Schlaf gefunden). Die kurze Strecke nach Bremen am nächsten Tag traten wir ohne etwas Böses zu ahnen an. Wenige Kilometer nach Detmold war dann aber schon Schluss. Kupplungsschaden, ADAC, nichts geht mehr. Huckepack auf dem gelben ADAC-Wagen wurden wir dann netterweise ganz bis Bremen befördert – ein hoch auf ADACPlusGold!! Yeah!! Aber insgesamt doch alles um einiges stressiger als erwartet. Den Bus liessen wir dann bei Peugeot stehen – alles ausladen, umladen, wegfahren und umplanen. Viel später dann aber doch die große Erleichterung zu Hause angekommen zu sein. Gute Nacht. Bis in 2 Tagen!




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