Kein Parkticket! Sehr gut! Heute Abend geht's nach Uslar in den Kulturbahnhof.

Lange gab es hier nicht so richtig viel zu lesen, wir hatten ja quasi immer noch Sommerpause. Jetzt ist der Tiger aber endlich wieder unterwegs. Wir hatten vier sehr schöne erste Konzerte und freuen uns jetzt umso mehr auf die Tour. Und was für ein großartiger Auftakt das war. Wir hatten nämlich die Ehre bei der neuen von unserem Gitarristen Niklas ins Leben gerufenen Konzertreihe SALON MILLA im Bremer Kuß Rosa spielen zu dürfen. Diese neue Konzertreihe präsentiert ab jetzt einmal im Monat tolle Akustikonzerte mit spannenden Bands und Musikern (Nicht verpassen: am Sa. 5.10. spielt dort der australische Singer-Songwriter Stephen Brandon und der Dortmunder Hannes Weyland). Beim Septembertermin teilten wir uns die Bühne mit den stimmgewaltigen und sehr sympathischen Damen von Pigeon Toed aus Leipzig, die leider ihr Debutalbum erst kurz nach dem Konzert aus dem Presswerk bekamen. Sie hätten garantiert viele verkauft bei diesem Konzert in einer der schönsten Konzertlocations Bremens. Das Kuß Rosa ist einfach wunderbar gemacht für kleine, intime Konzerte mit Wohnzimmerathmosphäre. Wir gaben uns große Mühe mit der sehr überzeugenden Vorstellung von Pigeon Toed mitzuhalten und hatten ein sehr schönes Konzert mit dem freundlichen Bremer Publikum.

Pigeon Toed beim Soundcheck. Bald geht's los!

Konzert Nr. 2 führte uns mal wieder ins gute alte Trier, wo wir auch das Konzertfinale dieser Tour bestreiten werden. Im Exhaus durften wir heute gleich wieder mit einer ganz besonderen Band auf die Bühne. Die wunderwunderbaren HONIG teilten nicht nur die Bühne, sondern auch ihren Whisky mit uns und waren genauso toll, wie wir uns das gedacht haben. Bemerkenswert war heute außerdem die Bandreihenfolge: Mit “My first Robot” eröffnete eine super Band mit fettem Indie-Rock-Brett. Danach durften wir weitermachen, um dann an Honig in Duobesetzung mit kreativ-filigranen Arrangements zu übergeben. Also mal eine ganz andere Lautstärkeentwicklung als man das von anderen Konzertabenden kennt. Beherbergt wurden wir netterweise und spontan mal wieder von der lieben Madame-Hau-Mich-Blau, die auch im Kokolores wieder die Vorband für uns machen wird. Es war so schön dich endlich wieder zu sehen.

Danke Trier für das schöne Konzert, Danke Honig für den Jameson, Danke Sascha für die Einladung und Danke Madame-Hau-mich-blau für die Unterkunft! Sehr guter Abend!

Letztes Wochenende hatten wir dann ein sehr turbulentes Wochenende mit vieeeeel Autofahren. Eigentlich war das alles vom Booking sehr gut durchdacht gewesen. Erst Göttingen, dann eine kleine Autofahrt nach Uslar zum zweiten Konzert und schließlich ab nach Hause. Durchkreuzt wurden diese Pläne dann aber von einem Angebot, das man nicht ablehnen konnte. Unser Sänger Sebastian hatte die Möglichkeit bekommen mit seiner brandneuen Band TAUCHER beim diesjährigen Reeperbahnfestival zu spielen. Super Gelegenheit fürs erste Konzert. Nachdem wir also ein sehr gemütliches Konzert in der Blooming Bar Göttingen (präsentiert von Kreuzberg on KulTour e.V.) mit tollem Publikum spielen durften und bei lieben Tigerfreunden, die aus Krankheitsgründen leider nur zu 50% das Konzert besuchen durften, die Nacht verbringen durften, ging es scheinbar rechtzeitig Richtung Hamburg. Nach Horrorverkehrsmeldungen und Zittern und Bangen kamen wir dann nach dem ein oder anderen Stau und Stauumfahrungsversuchen doch rechtzeitig in Hamburg an. Punkt 17 Uhr hieß es: Weltpremiere TAUCHER.
Taucher! Großes Kino! Und von der Bühne ins Auto ab ins Auto. Das war den Weg wert, Jungs.

Die Männer lieferten ordentlich ab und keine Stunde später saßen wir schon wieder im Auto und steuerten Uslar an, wo wir just in time um 21 Uhr zum Soundcheck für das um 22 Uhr beginnende Konzert ankamen. Hier durften wir das offizielle Abschlusskonzert für die Kulturnacht Uslar spielen und sogar ein Shuttles brachte die Gäste zu der sehr schönen und toll ausgestatteten Kulturlocation. So einen Bühnensound wie hier hat man nicht alle Tage. Das Publikum war freundlich und aufmerksam – wir wurden sogar singend zur Zugabe gebeten. Schön! Es würde uns so freuen mal wieder kommen zu dürfen.

Kurz vorm Auftritt.

Mit fast 1000 km Tagesroute und extrem übermüdet kamen wir gegen halb vier wieder im heimischen Bremen an. Fix und fertig, aber mit viel Lust auf mehr. Wir sehen uns beim Rest der Tour. Weiter geht’s in Hannover, Lübeck, Kiel, Bremen und in Bernau bei Berlin.



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